Entwicklung der Pulverbeschichtung

Gegen Ende der 1960er Jahre begann sich die Methode der Pulverbeschichtung aus Kostengründen und aus Gründen des Umweltschutzes langsam gegen die Applikation von lösungsmittelhaltigen Nasslacken durchzusetzen. Wenn auch die optische Qualität nicht immer mit Nasslackierungen mithalten kann (dies gilt insbesondere für Effektlacke), gewann die neue Methode rasch Marktanteile.

Heute ist es möglich, praktisch alle möglichen Farbtöne und Effekte, Glanzgrade und Strukturen mit Pulverlacken nachzustellen. Die Entwicklung geht heute vor allem in Richtung Verbesserung der optischen Beständigkeit und Erleichterung des Unterhalts von beschichteten Substraten (Anti-Graffiti).

BALUXdry

  • Baluxdry: einschichtige Pulverbeschichtung
  • Baluxdrycorr: zweischichtige Pulverbeschichtung (inkl. Korrosionsschutzprimer)
  • maximale Teilegrösse (mm): 6800 x 3500 x 1300
  • sämtliche Pulverarten können verarbeitet werden
  • Anwendung für Stahl-, Chromstahl- und Alusubstrate für Innen- und Aussenanwendungen
  • sämtliche Komponenten müssen eine Temperaturbeständigkeit von mind. 180° C haben
  • Aufwand und damit die Kosten hängen massgebend mit der Materialstärke zusammen

Vorbehandlung

Aus ökologischen und betriebstechnischen Gründen haben wir uns gegen chemische und für mechanische Vorbehandlungsarten (Sand- bzw. Staubstrahlen) entschieden. Wir verzichten damit bewusst auf eine Qualicoat©-Zertifizierung, welche Qualitätskriterien nur für die Beschichtung  von Aluminium-Bauteilen regelt (Die Beschichtung von Stahl-Elementen ist davon nicht betroffen).

Die Umstellung auf mechanische Vorbehandlungsmethoden war sehr erfolgreich und hat seit 1984 zu keinerlei Mängeln bezüglich Haftung des Anstrichs geführt.

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